Krisenkommunikation

Die Arten von Krisen, die ein Krankenhaus bewältigen muss, können vielfältig sein. Von Reputationsrisiken durch negative Berichterstattung in den Medien, medizinischen Zwischenfällen, Personalengpässen, finanziellen Herausforderungen, die die Nachhaltigkeit des Krankenhauses gefährden bis hin zur Insolvenz.

Wir verstehen die einzigartigen Sensibilitäten in der Krisenkommunikation des Krankenhauses und arbeiten eng mit Krankenhausleitungen und Kommunikationsteams zusammen.

Unser Ziel ist es, Ihnen die kommunikativen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die Sie benötigen, um Krisen effektiv zu managen und das Vertrauen Ihrer Patienten, Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit zu erhalten.

Unser Team von erfahrenen Kommunikationsexperten bietet maßgeschneiderte Lösungen für Krankenhäuser, um in Krisensituationen schnell und angemessen zu reagieren.

Krisenkommunikationsplanung: Entwicklung maßgeschneiderter Krisenkommunikationspläne und zielgruppengerechter Kernbotschaften, auf die spezifischen Risiken und Bedürfnisse Ihres Krankenhauses zugeschnitten.

Interne Kommunikation: Entwicklung von sprachlichen Inhalten und Schulungen für Führungskräften, um sicherzustellen, dass sie über die neuesten Entwicklungen informiert sind und angemessen auf Rückfragen reagieren können.

Kommunikationstraining: Schulung von Mitarbeitern in der Krisenkommunikation, um unter Druck klar und professionell zu kommunizieren.

Externe Kommunikation: Entwicklung von Nachrichtenmaterialien, Pressemitteilungen und Social-Media-Inhalten, um die Öffentlichkeit über Krisensituationen zu informieren.

Wir unterstützen Sie dabei Ihr Krankenhaus durch schwierige Zeiten zu führen.

Denn effektiv auf Krisen zu reagieren und transparent zu kommunizieren, ist aus vielfältiger Sicht entscheidend und hat einen großen Einfluss auf essentielle Faktoren.

Mitarbeiterengagement und -sicherheit: Ein effektives Krisenmanagement zeigt den Mitarbeitenden, dass das Unternehmen ihre Sicherheit und Wohlbefinden ernst nimmt. Dies trägt dazu bei, die Mitarbeiterbindung aufrechtzuerhalten und ein positives Arbeitsumfeld zu fördern.

Schadensbegrenzung: Krisenmanagement ermöglicht es durch schnelle Reaktionen und klare Maßnahmen negative Auswirkungen auf den Betrieb, den Ruf und die finanzielle Stabilität zu reduzieren.

Vertrauenserhalt: Eine effektive Krisenreaktion trägt dazu bei, das Vertrauen der Patienten, Mitarbeitende, Zuweiser und anderer Stakeholder zu bewahren oder wiederherzustellen. Transparente Kommunikation und zielgerichtete Maßnahmen zeigen, dass das Unternehmen die Kontrolle über die Situation hat.

Schutz des Rufes: Der Ruf eines Krankenhauses ist von entscheidender Bedeutung für den betrieblichen Erfolg. Krisenmanagement ermöglicht es, den Ruf zu schützen, indem unmittelbare und langfristige Auswirkungen auf das Ansehen des Krankenhauses minimiert werden.

Operative Kontinuität: Durch eine gut durchdachte Krisenreaktion kann die betriebliche Kontinuität bestmöglich gewahrt werden und der Betrieb aufrechterhalten werden.

Lernprozess für die Zukunft: Das Durchleben von Krisensituationen bietet die Möglichkeit sich für zukünftige Herausforderungen besser vorzubereiten und die gewonnenen Erkenntnisse zur Stärkung der Unternehmensresilienz einfließen zu lassen.

Sprechen Sie mit uns!

Wir sind nicht nur konzeptionell stark, sondern unterstützen Sie auch tatkräftig durch praxisnahe Maßnahmen in der Umsetzung.

Krisenkommunikation: Häufige Fragen

Krisenkommunikation umfasst die gezielte interne und externe Kommunikation in außergewöhnlichen oder kritischen Situationen. Ziel ist es, schnell Orientierung zu schaffen, relevante Stakeholder verlässlich zu informieren und Vertrauen zu erhalten. Im Krankenhaus betrifft dies unter anderem Mitarbeitende, Führungskräfte, Patient:innen, Zuweiser, Medien und die Öffentlichkeit.

Professionelle Krisenkommunikation kann bei wirtschaftlichen Krisen, Restrukturierungen, medizinischen Zwischenfällen, Reputationsrisiken, Personalengpässen oder anderen Situationen sinnvoll sein, die Unsicherheit und erhöhten Kommunikationsbedarf auslösen. Entscheidend ist, frühzeitig klare Verantwortlichkeiten, Botschaften und Kommunikationswege festzulegen.

Wir unterstützen Krankenhäuser bei der strategischen Vorbereitung und konkreten Umsetzung ihrer Krisenkommunikation. Dazu gehören unter anderem Krisenkommunikationspläne, Kernbotschaften, Sprechzettel, interne Kommunikation, Führungskräftebriefings, Kommunikationstrainings sowie Inhalte für Presse, Öffentlichkeit und Social Media.

Mitarbeitende und Führungskräfte benötigen in Krisensituationen schnelle, verständliche und verlässliche Informationen. Fehlende oder widersprüchliche Kommunikation kann Unsicherheit, Spekulationen und Vertrauensverlust verstärken. Eine strukturierte interne Kommunikation schafft Orientierung und unterstützt Führungskräfte dabei, Fragen ihrer Mitarbeitenden sicher zu beantworten.

Führungskräfte sind in Krisenzeiten wichtige Orientierungspersonen. Sie müssen Entscheidungen verständlich vermitteln, mit Unsicherheit umgehen und auf Fragen und Reaktionen ihrer Mitarbeitenden eingehen können. Deshalb sollte Krisenkommunikation Führungskräfte nicht nur informieren, sondern sie gezielt auf ihre kommunikative Rolle vorbereiten.

Schwierige Botschaften sollten klar, transparent und nachvollziehbar kommuniziert werden. Wichtig ist, gesicherte Informationen von noch offenen Fragen zu unterscheiden, Unsicherheiten nicht zu verschleiern und gleichzeitig Orientierung über das weitere Vorgehen zu geben. Gute Krisenkommunikation versucht nicht, schwierige Situationen schönzureden, sondern schafft Vertrauen durch Klarheit und Verlässlichkeit.

Krisenmanagement umfasst die gesamte organisatorische und operative Bewältigung einer Krise. Krisenkommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil davon und konzentriert sich darauf, wie Informationen, Entscheidungen und Botschaften gegenüber internen und externen Stakeholdern vermittelt werden. Beide Bereiche müssen eng miteinander verzahnt sein.

Ja. Gerade weil Krisensituationen häufig unter hohem Zeit- und Entscheidungsdruck stattfinden, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Kommunikationsprozesse, Zuständigkeiten und mögliche Szenarien können vorab definiert und Führungskräfte sowie Kommunikationsteams durch Trainings auf schwierige Situationen vorbereitet werden.

Ja. Die interne Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil der Krisenkommunikation. Wir unterstützen bei der Entwicklung von Botschaften und Kommunikationsformaten und bereitet Führungskräfte darauf vor, Mitarbeitende transparent zu informieren und professionell mit Rückfragen und Unsicherheiten umzugehen.

Ja. Je nach Situation können auch Pressemitteilungen, Kernbotschaften, Stellungnahmen oder Inhalte für digitale Kommunikationskanäle entwickelt werden. Ziel ist eine konsistente Kommunikation gegenüber Öffentlichkeit, Medien und weiteren relevanten Stakeholdern.

Ja. Krisenkommunikation sollte idealerweise nicht erst beginnen, wenn eine Krise bereits eingetreten ist. Wir unterstützen Krankenhäuser dabei, mögliche Kommunikationsrisiken zu identifizieren, Prozesse und Verantwortlichkeiten festzulegen sowie Führungskräfte und Kommunikationsteams auf kritische Situationen vorzubereiten.

Ja. Kommunikationstrainings können Führungskräfte und Mitarbeitende darauf vorbereiten, auch unter Druck klar, professionell und adressatengerecht zu kommunizieren. Die Trainings können auf typische Krisenszenarien und die konkreten Anforderungen der jeweiligen Klinik abgestimmt werden.

Am Anfang steht ein vertrauliches Erstgespräch, in dem die aktuelle Situation, mögliche Risiken, relevante Stakeholder und der konkrete Unterstützungsbedarf betrachtet werden. Anschließend entwickeln wir gemeinsam ein passendes Vorgehen, von einer gezielten Beratung bis zur umfassenderen Kommunikationsbegleitung.